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OCT-Untersuchung

Mit der Optischen Kohärenztomographie (OCT) können weitere Augenkrankheiten festgestellt werden

für die häufigsten Erblindungsursachen unserer Gesellschaft ist jetzt eine frühzeitige Diagnose und exakte Verlaufkontrolle möglich. Das kann entscheidend für ihr Sehvermögen sein!

Normalerweise kann Ihr Augenarzt die Netzhautdicke nur abschätzen. Mit der OTC-Untersuchung wird es genauer. In einer erstaunlich kurzen Untersuchungszeit kann völlig unschädlich die Netzhautdicke exakt vermessen werden. Dabei ist es nicht notwendig, das Auge zu berühren. Hierdurch gelingt ein neuartiger Einblick in die kleinste Ebene des Auges – eine neue Dimension der Diagnostik und Verlaufskontrolle. Diese moderne Untersuchungstechnik macht die OCT für viele Augenerkrankungen zu einem wichtigen diagnostischen Instrument.

Wie wird die Untersuchung mit dem OCT durchgeführt?

Die Untersuchung ist vollkommen schmerzlos und ungefährlich! Manchmal ist eine Pupillen-Erweiterung notwendig. Technisch wird die Dickenmessung (Schnittführung) des OCT mittels eines 840 µm-Laser durchgeführt. Diese Laserstrahlung hat nur diagnostische Energie und ist daher unschädlich. Die Auflösung liegt bei 5 µm und ist somit ca. 10 mal höher als mit herkömmlichen Ultraschallverfahren und wesentlich genauer als die Computertomographie (CT) oder die Kernspintomographie (NMR).

Wir führen Ihre OCT-Untersuchung mit dem Cirrus von Zeiss (neueste Generation) vor Ort in unserer Praxis durch. Die OCT-Untersuchung ist keine Kassenleistung.

Erkrankungen, bei denen eine OTC-Untersuchung sinnvoll ist:

Diabetische Retinopathie
Bei dieser Erkrankung kommt es neben einer Durchblutungsstörung zu einer Flüssigkeitseinlagerung in die Netzhaut. Die Möglichkeit einer Behandlung richtet sich nach der Ausdehnung dieser Veränderungen. Die genaueste Methode, dies zu messen, ist das OCT.

Makuladegeneration 
Die altersbedingte Makuladegeneration beginnt mit Ablagerungen unterhalb der Netzhaut. Dabei kommt es zu einer Dickenzunahme, die sehr genau mit dem OCT gemessen wird.

Makulaforamina, entzündliche Veränderungen
Eine Lochbildung in der Netzhautmitte (Makulaforamen) ist nur mit dem OCT darstellbar und messbar. Eine möglichst genaue Dokumentation der Ausmaße entzündlicher Veränderungen ist von großer Bedeutung, um frühzeitig eine Größenzunahme festzustellen.

Glaukom
Mit dem OCT ist das Glaukom frühzeitig feststellbar. Beim Glaukom kommt es zu einem langsamen Absterben bestimmter Sehzellen. Dies ist für den Betroffenen erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium feststellbar, da das zentrale Sehen (Farben erkennen, Lesen) lange nicht beteiligt ist. Eine Abnahme der Netzhautdicke im Bereich des Sehnervenkopfes und im Makulabereich ist ein frühes Zeichen des Glaukoms. Eine sehr genaue Diagnostik und Verlaufskontrolle ermöglicht das OCT.

Muttermale der Netzhaut (Aderhautnaevus), Tumore
Ähnlich wie auf der Haut können sich auch auf der Aderhaut Muttermale bilden, die mit Hilfe des OCT sicher vermessen und kontrolliert werden können.

Andere Augenabschnitte 
Auch in anderen Augenabschnitten kann die Messung mittels OCT wertvolle Informationen liefern, z.B. die Messung der Hornhautdicke.

(Foto: © Kathrin Romanowski)