Sehen wir uns demnächst in der Praxis?
Foto vom Gerät

Argon-Laser

Bei Glaskörperabhebungen und Netzhautablösungen ist eine Behandlung mit Medikamenten nicht möglich. Die Argon-Laser-Behandlung ist bei Netzhautablösungen daher eine gute Therapie-Möglichkeit, sofern das Loch in der Netzhaut noch relativ jung und wenig fortgeschritten ist.

Mit den Laserstrahlen lässt sich das Loch oder der Riss „verschweißen“. Die Netzhaut wird dabei rund ums Loch „angeheftet“ und kann sich dann nicht mehr oder kaum noch ablösen.

Argon ist ein Edelgas mit einer Wellenlänge im blaugrünen bis grünen Bereich. Die Energie dieser Strahlen wird besonders gut von dem Pigmentepithel der Netzhaut absorbiert. Der Argon-Laser ist daher für Reparaturen der Netzhaut besonders geeignet. Diese Form der Behandlung ist allerdings nicht immer ausreichend. In Fällen fortgeschrittener Netzhautablösung kann daher eine Augenoperation notwendig werden.

Anwendungsgebiete des Argonlasers im Bereich der Augenheilkunde

  • Netzhautlöcher und Netzhautrisse,
  • im Frühstadium einer Netzhautablösung
  • Netzhautgefäßverschlüsse wie z. B. Astvenenthrombose und Arterienastverschluss
  • Netzhautveränderungen entstanden durch Diabetes mellitus (Retinopathia diabetica)
  • Prophylaktische Therapie bestimmter Netzhautdegenerationen

(Foto: ©Kathrin Romanowski)